Von der berühmt-berüchtigten Reeperbahn bis zur historischen Speicherstadt: Hamburg ist voller spannender Locations.
Mit Hamburg habe ich eine ganz besondere Verbindung (mehr dazu am Ende dieses Artikels!) und kann dir einen Trip dorthin nur empfehlen. Damit du weißt, was du in der Hansestadt nicht verpassen darfst, zeige ich dir die tollsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg und verrate dir den ein oder anderen Geheimtipp.
1. Speicherstadt
Die Speicherstadt ist das größte Lagerhausensemble der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe. In diesen massiven Backsteinbauten wurden früher die vielen Güter, die ihren Weg aus aller Welt in den Hamburger Hafen fanden, gelagert; einige Gebäude werden dafür auch heute noch genutzt.

Am besten du spazierst selbst ein wenig durch die Speicherstadt mit ihren vielen Brücken und Kanälen. Mit etwas Glück kannst du auch eines der Häuser von innen sehen: oft finden hier Lagerverkäufe statt. Ich bin so z.B. in einen Teppichhandel hineingestolpert und so einen alten Speicher von innen zu sehen, war schon sehr atmosphärisch.


Tipp: Die Speicherstadt kannst du sowohl zu Fuß als auch zu Wasser erkunden. Bestimmte Hafenrundfahrten führen nämlich auch durch die schmalen Kanäle, z.B. diese hier*.
Hey, ich bin Tatiana & die Bloggerin hinter The Happy Jetlagger. Ich schreibe hier ehrlich, leidenschaftlich und authentisch über meine Reisen. Alle Tipps wurden von mir eigenhändig recherchiert!

2. Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie wird oft auch nur „Elphi“ genannt und ist das wohl beeindruckendste Wahrzeichen der Moderne in Hamburg. Anfangs durch ihre astronomischen Baukosten nicht ganz unumstritten, hat sie mit ihrer gläsernen Fassade die Skyline von Hamburg maßgeblich geprägt und ist zum absoluten Publikumsmagneten geworden. Schon von außen ist die Kombination aus Backsteinspeicher und gläserner Welle beeindruckend – aber richtig besonders wird es oben.

Der Clou ist nämlich die um die Elbphilharmonie umlaufende Aussichtsplattform, die Elbphilharmonie Plaza, von der aus man einen fantastischen Ausblick auf den riesigen Hamburger Hafen, die Elbe und die Speicherstadt hat. Hinauf geht es durch einen spacigen Tunnel mit der längsten Rolltreppe Westeuropas. Das Beste: Der Zugang zur Aussichtsplattform ist kostenlos. Du holst dir entweder spontan vor Ort am Infopoint ein kostenfreies Ticket – oder buchst online für 3 € ein festes Zeitfenster, falls du auf Nummer sicher gehen willst.

Die Konzerthalle selbst befindet sich im Inneren des Gebäudes, darüber liegt das luxuriöse Westin Hamburg*, dessen Zimmer mit Aussicht auf die Elbe eine echte Attraktion sind. Wenn du dir mal etwas gönnen möchtest, solltest du hier eine Nacht verbringen.
➜ Mein Aufenthalt im Westin Hamburg

Im Rahmen des Elbjazz Festivals war ich zu einem Konzert in der Elbphilharmonie und kann die außergewöhnliche Akustik nur bestätigen. Ich saß ziemlich weit oben und trotzdem hat es sich angefühlt, als säße ich mitten auf der Bühne. Es finden übrigens nicht nur klassische Konzerte statt, sondern auch ein richtig guter Mix aus den verschiedensten Musikrichtungen.
➜ Hier findest du den aktuellen Veranstaltungskalender der Elbphilharmonie

Falls du keine Lust auf ein Konzert hast oder die Abende lieber anderweitig verbringen möchtest (in Hamburg gibt es da eh so viele Möglichkeiten), dann kannst du dir den Konzertsaal auch bei einer Führung ansehen. Dabei erfährst du mehr interessante Details über das spannende Bauwerk – architektonisch ist die Elbphilharmonie nämlich einzigartig. Oder hättest du gewusst, dass der gesamte Saal auf 362 Stahlfedern montiert ist, die den Schall so gut im Saal verteilen?
➜ Hier kannst du deine Führung durch die Elbphilharmonie buchen
3. HafenCity
Direkt neben der Speicherstadt liegt mit der HafenCity Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt – ein komplett neues Stadtviertel, das auf ehemaligen Hafenflächen gewachsen ist und ein ziemlich krasses Kontrastprogramm zur historischen Altstadt liefert.

Das neue Herzstück der HafenCity ist seit 2025 das Überseequartier: ein Komplex aus 14 Gebäuden mit Shops, Restaurants, Hotels, Kino und direktem Anschluss ans Kreuzfahrtterminal. Architektonisch lohnt sich besonders ein Blick auf das Bürogebäude „The Yard“, dessen Fassade vom Dogenpalast in Venedig inspiriert ist.

Tipp: Wenn du in der HafenCity hungrig wirst und Fisch oder Meeresfrüchte magst, probier unbedingt das Pesca aus. Das Konzept des Restaurant ist irgendwo zwischen Theater und Fischmarkt angelegt – besonders abends ein schönes Erlebnis.


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4. Landungsbrücken
An den Landungsbrücken kommst du als Hamburg-Besucher kaum vorbei: Seit über einem Jahrhundert ist das große Gebäude am Elbufer mit seinen markanten Türmen und grünen Kuppeln eines der Wahrzeichen Hamburgs. Ursprünglich als Anlegestelle für Überseelinien-Schiffe erbaut, dienen die Landungsbrücken heute als Startpunkt für zahlreiche Erkundungstouren durch die Hafenmetropole.
Hier beginnen in der Regel auch die zahlreichen Hafenrundfahrten, von denen du wirklich eine einmal unternommen haben solltest. Der Hamburger Hafen ist nämlich echt beeindruckend. Es gibt allerdings so viele verschiedene Anbieter und Fahrten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, dass man schnell schon einmal den Überblick verliert.

In diesem Artikel findest du die besten Anbieter, sowie Alternativen für einen schmaleren Geldbeutel: Die besten Hafenrundfahrten in Hamburg
Wer du es noch günstiger magst, nimmst du einfach eine HVV-Fähre (z.B. die Linie 62) und nutzt einfach ein reguläres Nahverkehrsticket. Mit einer Hamburg Card* kannst du den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen.
Außerdem findest du nahe der Landungsbrücken zwei der berühmtesten Museumsschiffe Hamburgs, die Rickmer Rickmers und die Cap San Diego.
5. Alter Elbtunnel
Der Alte Elbtunnel ist auch nach über 100 Jahren ein architektonisches Meisterwerk. Ursprünglich wurde er für den immer größer werdenden Verkehr zwischen der City auf der einen Seite und den Hafenanlagen und Werften auf der anderen Seite der Elbe gebaut. In den 1970er Jahren wurde der Alte Elbtunnel aber durch den neueren Elbtunnel der A7 quasi abgelöst. Zwei 426,5 Meter lange Tunnelröhren liegen in 24 Metern Tiefe unter der Elbe und verbinden die beiden Ufer – mit gekachelten Wänden, Majolika-Reliefs von Seesternen und Krabben und schummrigem Licht.

Das Besondere: Der Alte Elbtunnel verfügt nicht über Zufahrten oder Rampen an den Eingängen, sondern über eindrucksvolle historische Lastenaufzüge, die alles von Fussgängern über Radfahrer bis Autos transportieren.
Tipp: Vom Aussichtspunkt Steinwerder auf der anderen Seite des Alten Elbtunnels hast du eine tolle Aussicht auf die Elbe und die Hamburger Skyline. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es von hier aus zudem ein Katzensprung in den neuen Trend-Stadtteil Wilhelmsburg.

6. Fischmarkt & Fischauktionshalle
„Moin„, sage ich zum Busfahrer, als ich in aller Frühe zum Fischmarkt aufbreche, aber egal, wie oft ich übe, es hört sich immer ein bisschen gestelzt an. So richtig norddeutsch will es einfach nicht klingen. Umso typischer ist dafür der Fischmarkt, der jeden Sonntag in St. Pauli stattfindet – eine absolute Hamburger Institution.

Die wilden Marktschreier hier sind Kult, und man muss sich wirklich beherrschen, bei soviel Überredungskunst nicht doch noch bei einem überbordenden Obstkorb oder einem Monatsvorrat Räucheraal zuzuschlagen. Aale, Bananen und Blumensträuße fliegen in halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Theken – das musst du einmal live erlebt haben.
Seit 1703 findet der Altonaer Fischmarkt jeden Sonntag am Elbufer statt. Aber: Schon um 9.30 Uhr ist hier leider wirklich Schluss. Gehörst du nicht zu den Frühaufstehern, gibt es nur eine Alternative: Erst gar nicht ins Bett gehen! Denn ein morgendlicher Snack auf dem Fischmarkt nach einer langen Nacht auf der nahegelegenen Reeperbahn ist besonders in den Sommermonaten fast schon ein Muss. Auf dem Fischmarkt trifft sich nämlich eine herrlich absurde Mischung aus Frühaufstehern, Nachtschwärmern und Touristen.

Der Fischmarkt zieht sich übrigens um die eindrucksvolle Fischauktionshalle. Jeden Sonntag von 6 bis 12 Uhr treten hier Live-Bands auf – perfekt, um sich mit einem Fischbrötchen und einem frühen Bier (oder einem späten, je nach Perspektive) durch den Vormittag treiben zu lassen.
Tipp: Von April bis Oktober öffnet der Fischmarkt schon um 5 Uhr, im Winter (November bis März) gelten verkürzte Öffnungszeiten ab 7.30 Uhr. Schluss ist immer um 9.30 Uhr. Und: Nimm Bargeld mit.
Alternative unter der Woche: Isemarkt
Wenn dein Hamburg-Trip nicht über einen Sonntag geht oder du keine Lust hast, durchzumachen oder vor 6 Uhr aufzustehen: Mach stattdessen einen Abstecher zum Isemarkt im Stadtteil Eppendorf/Harvestehude (U3 zwischen Hoheluftbrücke und Eppendorfer Baum). Der Isemarkt ist dienstags und freitags von 8:30 bis 14 Uhr geöffnet und erstreckt sich auf rund einem Kilometer unter dem Hochbahn-Viadukt. Touristen findest du hier kaum, dafür echtes Hamburger Lebensgefühl.
7. Reeperbahn
Die Reeperbahn in St. Pauli ist die legendäre Partyzone Hamburgs und zieht jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt an. Ursprünglich war die Gegend um die Reeperbahn eher als zwielichtiges Rotlichtviertel mit vielen Legenden rund um Zuhälter, Drogenbarone und Kriminelle bekannt, aber heute sind Straßenzüge wie z.B. die Große Freiheit auch eine einzige Feiermeile für Jugendliche, Touristen, Junggesellenabschiede und Spaßsuchende. Du findest hier eine wirklich bunte Mischung aus den verschiedensten Bars, Clubs, Theatern, aber auch fancy Restaurants.

Suchst du nach Gastro-Tipps für Hamburg?
Dann schau am besten in meinen großen Hamburg Food Guide!
Daneben gibt es aber immer noch Lokale, die dem Rotlichtmilieu zuzuordnen sind, wie z.B. die berühmt-berüchtigte Herbertstraße. Mit einer Betonwand als Sichtschutz abgeschottet ist die Herbertstraße eine klitzekleine Straße mitten in St. Pauli, zu der als Frau keinen Zutritt haben – es sei denn, du arbeitest in einem der dortigen Etablissements.


Tagsüber spürst du viel vom anderen Charakter von St. Pauli: ein bisschen rough, ein bisschen kreativ und sehr lebendig. Es lohnt sich, auch in die Nebenstraßen abzubiegen und sich in der besonderen Atmosphäre dieses ambivalenten Stadtteils zu verlieren.

Interessierst du dich für die kleinen und großen Geschichten rund um die Reeperbahn? Es gibt thematisch tolle Touren, die dir Einblicke in das Leben in diesem speziellen Teil Hamburgs geben.
Die besten Touren auf St. Pauli
Sex & Crime auf St. Pauli* (ab 18)
Kieztour mit Insidern aus der berühmten Olivia Jones Family* – Bei dieser Tour kannst du deinen Tourguide im Voraus wählen, je nachdem, welche Facette des Kiezlebens dich am meisten interessiert. Absolute Empfehlung!
Nachtwächter-Tour durch den Kiez* – Mit einem Nachtwächter mit typisch maritim-hanseatischem Charme geht es hier weniger spicy durch den Kiez.
Die Kiez-Kapitän Reeperbahn & Beatles Kieztour* – Jugendfreie Tour durch den Kiez, mit den wichtigsten Locations der Beatles: Wusstest du, dass die legendären Beatles ihre Karriere in Hamburg auf dem Kiez begonnen haben?
8. Bunker Feldstraße / Grüner Bunker
Wenn ich einen Spot in Hamburg empfehlen müsste, an dem sich in den letzten Jahren am meisten getan hat, dann würde ich wohl den Bunker an der Feldstraße in St. Pauli nennen. Der wuchtige Betonklotz aus dem Zweiten Weltkrieg wurde um einen begrünten Dachgarten erweitert. Heute findest du auf dem Dach des Bunkers zwei Restaurants, eine Bar, ein Hotel und einen Gedenkort zur Geschichte des Gebäudes.


Um hochzukommen, läufst du über den 560 Meter langen Bergpfad einmal außen um den Bunker herum bis zum Dach auf 58 Metern Höhe. Von oben hast du dann den vielleicht spektakulärsten Stadtblick Hamburgs.
Tipp: Der Eintritt ist frei. Bei gutem Wetter und bei Sonnenuntergang kann es zu Wartezeiten kommen.
Mehr Infos findest du in diesem Artikel: Grüner Bunker Hamburg

9. Schanzenviertel & Karolinenviertel
Wenn du genug von Backstein, Hafen und Hanseatik hast: ab ins Schanzenviertel. Hier zeigt Hamburg seine alternative, leicht raue, sehr lebendige Seite. Streetart, kleine Designerläden, Concept-Stores – und mittendrin die Rote Flora, das ehemalige Theatergebäude und bis heute ein Symbol der Hamburger Hausbesetzer und der linken Subkulturszene.

Besonders stark ist hier die Gastro-Szene: vom langen Frühstück über Brunch-Spots, Bagel-Läden und Sourdough-Bäckereien bis hin zu kleinen Bistros, internationalen Küchen und sehr guten Bars findest du in der Schanze alles, was man sich für einen entspannten Tag oder einen langen Abend wünscht.

Direkt nebenan, hinter den Messehallen, liegt das Karolinenviertel – das Karoviertel ist das kleinere, ruhigere Nachbarviertel der Schanze mit Hinterhofläden, Vintage-Stores und vielen kleinen Lokalen. Beide Viertel gehen so fließend ineinander über, dass man oft gar nicht merkt, wo das eine aufhört und das andere anfängt.
10. Planten un Blomen
Planten un Blomen ist die größte grüne Oase mitten in Hamburg: Hier findest du einen 47 Hektar großen Park, der kostenlos zugänglich ist. Wenn du eine Pause vom Sightseeing brauchst, ist das hier die richtige Adresse. Es gibt mehrere unterschiedlich gestaltete Bereiche, darunter einen großen japanischen Garten – einen der größten seiner Art in Europa.

Ein Highlight im Sommer sind die Wasserlichtkonzerte am Parksee – ein kostenloses Spektakel aus tanzenden Wasserfontänen, Lichteffekten und Musik. Sie finden täglich von Mai bis September statt (im Mai/Juni um 22 Uhr, ab Juli um 21 Uhr).
11. Binnen- & Außenalster
Mitten in der Hamburger Innenstadt liegt mit der Alster ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Die kleinere Binnenalster wird von der Lombards- und Kennedybrücke begrenzt – hier bist du mitten in der City und trotzdem direkt am Wasser. Die größere Außenalster zieht sich nach Norden und ist im Sommer voll mit Seglern, SUP-Paddlern, Joggern und Hamburgern, die einfach nur am Ufer sitzen und die Sonne genießen.

Tipp: Plan dir Zeit für einen Spaziergang oder eine Radtour um die Außenalster ein (rund 7,5 km). Die Strecke führt durch Pöseldorf, vorbei an alten Villen und Bootsstegen. Halt machen kannst du an der Alsterperle, einem kleinen Kiosk-Café direkt am Wasser.
12. St. Michaelis Kirche / Hamburger Michel
Die St. Michaelis Kirche mit ihrem 132 Meter hohen Turm ist ein weiteres unübersehbares Wahrzeichen Hamburgs. Bekannt ist der Turm vor allem unter dem Spitznamen „Michel“.

Die Kirche prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild und war für Seefahrer, die in den Hafen einliefen, oft das erste Zeichen, dass sie Hamburg erreicht hatten. Zweimal wurde der Michel jedoch durch Brände zerstört, und zweimal wieder aufgebaut – das macht ihn auch zu einem Symbol für den Durchhaltewillen der Hansestadt.

Vom Michel hast du einen wirklich beeindruckenden Blick auf die City und den Hafen. Du bekommst hier ein Gefühl dafür, wie nah Innenstadt, Hafen und Elbe beieinanderliegen. Innen ist die Kirche überraschend hell und freundlich, fast schon mediterran für eine norddeutsche Hauptkirche. Hinauf geht es größtenteils mit dem Aufzug. (Du kannst aber auch den kompletten Aufstieg zu Fuß absolvieren – es sind ganze 453 Stufen.) Achtung: Oben weht je nach Wetterlage schon mal eine steife Brise – nimm dir also besser einen Schal o.ä. mit.

Tipp: Der Aufstieg auf den Michel kostet Eintritt, aber mit der Hamburg Card* kannst du auch hier wie bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten in Hamburg ein paar Euro sparen.
13. Komponistenquartier & Großneumarkt
Mitten in der Neustadt, ein paar Schritte vom Michel entfernt, liegt der Großneumarkt – ein Platz mit Charakter, der nie überlaufen ist. Rund um den Platz findest du das ein oder andere richtig süße Café (perfekt für eine Pause zwischen zwei Sightseeing-Stops) und ein paar gute Restaurants. Vom typischen Trubel der Innenstadt bist du hier komplett raus.

Direkt nebenan liegt das Komponistenquartier: Hier stehen die Wohn- bzw. Geburtshäuser von Mendelssohn, Brahms, Telemann, Mahler, Bach (Carl Philipp Emanuel) und Hasse – heute kleine, sehr feine Museen, die zusammen das Komponistenquartier bilden. Man muss kein Klassik-Nerd sein, um das schön zu finden – allein die Atmosphäre der Gassen ist besonders.
14. Hamburger Rathaus
Das Hamburger Rathaus mit seiner Neorenaissance-Fassade ist einer der schönsten Kontraste zu Hafen und den Backsteinfassaden der Speicherstadt. Davor liegt der Rathausmarkt, auf dem im Sommer viele Veranstaltungen stattfinden. Im Winter ist er der Standort des Hamburger Weihnachtsmarkts, der übrigens als einer der schönsten Deutschlands gilt.

Der Innenhof ist frei zugänglich und überraschend ruhig. Mit einer Führung kannst du auch das Innere das Rathauses erkunden. Tickets bekommst du vor Ort, mit einer Hamburg Card* gibt’s Rabatt. Die genauen Uhrzeiten findest du hier.
15. Stadthöfe & Stadthaus
Nur 3 Minuten vom Rathaus liegt eine Ecke, die ich persönlich richtig beeindruckend finde, weil sie mitten in der Stadt liegt und trotzdem so wenig bekannt ist: die Stadthöfe. Sie sind Hamburgs elegante Hinterhof-Variante – und mit einem Mix aus Architektur, Passagen, Cafés und kleinen Läden perfekt für eine kleine Pause vom Sightseeing.

Hier sitzt auch einiges an toller Gastronomie – u.a. die Bars und Restaurants vom Boutique-Hotel Tortue Hamburg*, übrigens auch eine tolle Adresse zum Übernachten in Hamburg, wenn du dir etwas gönnen möchtest.
Direkt an die Stadthöfe angeschlossen liegt das Stadthaus – ein Ort mit einer dunklen Geschichte. Während der NS-Zeit befand sich hier das Hauptquartier der Gestapo, in dem Menschen verhört, gefoltert und in den Tod geschickt wurden. Lange Zeit blieb das im öffentlichen Bewusstsein erstaunlich unbeachtet, bis das Gebäude saniert und neu entwickelt wurde. Heute erinnert eine kleine, kostenfrei zugängliche Gedenkstätte im Erdgeschoss an die Opfer des Nationalsozialismus.
Meine Verbindung zu Hamburg
Falls du dich gefragt hast, woher meine besondere Verbindung zu Hamburg kommt: Ich durfte ein ganzes Jahr lang im Rahmen der Friend of Hamburg Kampagne mit Hamburg Marketing Hamburgs kulinarische Highlights auf meinem Instagram-Account @thehappyjetlagger vorstellen und habe so die Stadt noch einmal von einer ganz anderen Seiten kennenlernen dürfen.
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